Gemeinde Obrigheim

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Heimatmuseum

Heimatmuseum

Heimatmuseum von außen
Heimatmuseum von außen
Schlafzimmer
Schlafzimmer

Im Jahr 2003 erbte die Gemeinde das zweigeschossige Fachwerkhaus Dorn in der Hauptstraße 55 mit daneben stehendem Schuppen. Die Gemeinde ließ zunächst die auf dem Grundstück stehenden abgängigen Bäume fällen, die Dächer sanieren und das Holz- und Mauerwerk streichen.
 
Der Heimatverein Obrigheim übernahm den Auftrag, den dringend sanierungsbedürftigen Innenbereich des Wohngebäudes aus dem Jahr 1910 samt Nebengebäude zu restaurieren, den Hof neu zu gestalten und ein Heimatmuseum einzurichten. 

Um die Räume und das Treppenhaus des nahezu 100 Jahre alten Hauses weitestgehend in den Originalzustand zu bringen und die bürgerliche Wohnkultur von 1910/1920 zu präsentieren, ließ der Heimatverein zunächst von einem Restaurator eine Befundung durchführen. In mehr als 3500 ehrenamtlich mit großer Sorgfalt geleisteten Arbeitsstunden war das gesteckte Ziel in zweieinhalb Jahren erreicht.

Am 25. Oktober 2005 wurde das Heimatmuseum eröffnet.

NEU: Virtueller Rundgang durch das Heimatmuseum

 

Wohnen vor 100 Jahren

Küche im Heimatmuseum

Im Erdgeschoss kann der Besucher in der 3-Zimmerwohnung mit Küche das Leben und häusliche Arbeiten der ersten Bewohnergeneration in diesem bürgerlichen Haus nachempfinden. Jugendstilmöbeln sind vorherrschend.

Ehemalige Handwerksberufe

Im Kellergeschoss wurden zwei Räume für Ausstellungen ausgebaut.
Im linken Raum befindet sich das in den letzten Jahrzehnten ausgestorbene Handwerk des Schuhmachers, im rechten das des Wagners.

Arbeitswelt

Handwerksberufe im Heimatmuseum
Handwerksberufe im Heimatmuseum
Landwirtschaft im Heimatmuseum
Landwirtschaft im Heimatmuseum

Wichtiges Thema des Museums ist die Arbeit und das Arbeitsleben in der Vergangenheit:

Arbeitswelt in Obrigheim während der letzen 100 Jahre
Ausstellung Frühindustriealisierung im Obergeschoss

Gipsgrube in Obrigheim
Seit 150 Jahren wird in Obrigheim Gips abgebaut. Diese Gipsgrube ist die größte und älteste in Deutschland: jährliche Förderung etwa 300.000 t; Stollenlänge ca 75 km

Dörflinger’sche Federnfabrik
Vor 120 Jahren wurden die ersten Blattfedern für Straßenfahrzeuge hergestellt. Über die Geschichte dieses Werk, das 1993 seine Tore schloss, kann man sich informieren.

Kernkraftwerk Obrigheim
Eine Bildergalerie zeigt die Geschichte des Kernkraftwerkes Obrigheim (1968 bis 2005).

Die Landwirtschaft früher

Noch bis zum Ende des 2. Weltkriegs betrieben neben den hauptberuflichen Landwirten viele Handwerker- und Arbeiterfamilien etwas Landwirtschaft. Mit welchen Geräten damals der Boden bearbeitet, die Erte eingebracht und verarbeitet wurde, zeigt die Ausstellung im Schuppen.

Kontakt

Das Heimatmuseum wird vom Heimatverein Obrigheim e.V. betreut.

Heimatverein Obrigheim e.V.
Karl Heinz Neser, 1. Vorsitzender
Eschenweg 1
74847 Obrigheim
Fon: 06261 63236
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Virtueller Rundgang durch das Heimatmuseum

 

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