Gewerbeflächen
Biomassekraftwerk Obrigheim
Am 15.10.2008 war es soweit, nach nur 11-monatiger Bauzeit konnte im Biomassekraftwerk in Obrigheim das erste Feuer im Kessel angezündet werden. Hierfür hatten sich die Investoren im kleinen Kreis zu einem „Festakt“ getroffen, um dieses Ereignis zu feiern. Groß war das Feuer allerdings nicht, denn einziger Zweck der Feuerung war zunächst die Trocknung der Schamotte im Kessel. Danach wurden alle Schweißstellen in der Verrohrung nochmals vom TÜV Süddeutschland geprüft. Nach dem Reinigen der Rohre erfolgte dann die Inbetriebnahme der Turbinentechnik. Anfang November konnte dann die erste Kilowattstunde Strom erzeugt werden. Somit wird nun aus dem Neckar-Odenwald-Kreis ein erheblicher Beitrag zur Stromversorgung aus nachwachsenden Rohstoffen geleistet.
EnBW Kernkraft Obrigheim
Das im Herbst 1968 in Betrieb genommene Kernkraftwerk Obrigheim mit Siemens-Druckwasserreaktor hatte eine installierte Leistung von 357 Megawatt und lieferte jährlich durchschnittlich 2,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. In Folge des Atomkonsens zum Ausstieg aus der Kernenergie, wurde der Reaktor am 11. Mai 2005 vom Netz genommen. Das Kraftwerk befindet sich seit Herbst 2008 im schrittweisen Abbau.
Interkommunales Gewerbegebiet
Auf einem Höhenrücken im südlichen Odenwald liegt der Technologiepark Neckar-Odenwald (TECH-N-O) über dem Neckar klimagünstig in grandioser Aussichtslage. Träger ist der Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Elz-Neckar in Obrigheim (GENO). Die Baufelder des TECH-N-O fügen sich als Kunstlandschaft terrassenartig in die Naturlandschaft ein. Seine Lagequalität prägt den Anspruch an die städtebauliche Qualität und an die Nutzung: Forschung + Entwicklung, Konstruktion + Prototypenbau, Dienstleistung, Ausbildung + Fortbildung.
Der TECH-N-O liegt im Wirtschaftsraum Mosbach zwischen Heidelberg und Stuttgart an der B 292 - 20 Straßenkilometer von der Anschlußstelle "Sinsheim" der Bundesautobahn A 6 (Mannheim-Heilbronn¬Stuttgart) und nur 10 Autominuten vom Flugplatz Mosbach-Lohrbach entfernt, wo Geschäftsflugzeuge nach Direktflugzielen in Deutschland und Europa starten können. Die internationalen Verkehrsflughäfen Frankfurt und Stuttgart sind 80 bzw. 60 Minuten entfernt. Direkte Bahnverbindungen bestehen von Mosbach-Neckarelz nach Heidelberg, Mannheim, Würzburg, Heilbronn und Stuttgart mit Anschlüssen im IC- und ICE-Netz der Deutschen Bahn.



